Das Impulsmagazin LERNEN MIT ZUKUNFT bietet allen Leserinnen und Lesern positive Beiträge, Anregungen und Tipps für den Lebensraum Mensch.

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Cyber-Mobile Girls

ENTDECKE DAS INTERNET DER DINGE MIT IBB UND ÖBB ...

 

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Was hat „Bubble Sort“ mit sprechenden Computern zu tun? Wie wird eine App für`s Reisen entwickelt? Wie fühlt es sich an, mit einem Fahrsimulator einen Zug zu steuern?

DIE WORKSHOPS
Cyber-Mobile Girls meet Top Women Was soll ich später mal werden? Was junge Girls heute interessiert mit Top- Frauen aus Wirtschaft und Bildung diskutieren.

Cool Kids on the Rail
Du findest neue Ideen, wie man Kids für Bahnfahren begeistern kann, präsentierst deine Ideen vor einer Jury und entwickelst ein Logo. Speed Du bist mit 10 000 PS unterwegs. Nicht in Echt auf richtigen Gleisen, sondern digital an einem Fahrsimulator kurvst du im Höllentempo mit dem Zug durch Österreich.

Big Brother
Im Show-Room siehst du die Bilder vom bunten Treiben auf Bahnhöfen, die von Überwachsungskameras eingespielt werden, und was mit den Aufnahmen dann passiert. Hier spielst du auch Streitigkeiten und Konflikte nach und erarbeitest Möglichkeiten, wie du dich in brenzligen Situationen gut zur Wehr setzen kannst.

Hands on
Wie findest du am leichtesten und ganz schnell den besten Reiseweg zu deiner Freundin? Mit der neuen ÖBB App natürlich. Tausende Zugverbindungen in einer APP. Da kann es schon mal rund gehen. Du probierst die schwierigsten Fälle und machst dich auf die Suche nach den Fehlerquellen.

Dancing Trains
Züge programmieren Du lernst die Prinzipien vom Programmieren kennen und programmierst ein Online-Spiel mit Zügen mit unserem Partner, der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG).

Watson
Ein Computer als Ratgeber für den Verkehr der Zukunft. Du lernst den sprechenden und lernenden IBM Computer Watson kennen und spielst Bubble Sort, um die Funktionsweise von Algorithmen zu verstehen.

Sauber fahren und Energie sparen
Du baust ein Solar-Auto und nimmst damit an einem Wettrennen teil.

Keywords
Du feilst an einem Metallstück, lötest Dinge zusammen, denkst dir ein Design aus und machst dir deinen eigenen Schlüsselanhänger – und das in einer echten Werkstatt.

Geocaching
Beim Geocaching lernst du die spannenden Berufe von ÖBB und IBM kennen.

DIE VERANSTALTERINNEN
IBM als internationales IT-Dienstleistungsunternehmen und die ÖBB als größte und wohl traditionsreichste Mobilitätsdienstleisterin in Österreich veranstalten „Cyber- Mobile Girls“ um junge, weibliche Talente zu fördern und sie für die Welt der Industrie

Gast-Autor
Mag.a Isabella Gassama-Luschin
IBM Österreich verantwortlich für
Corporate Citizenship & Communications

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Anmeldung

Mädchen meldet euch an ..

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Wer: Mädchen von 13 bis 16 Jahren
Wann: 22.8. 2016 bis 26.8. 2016
Wo: bei IBM und der ÖBB in Wien
Kosten: Keine Teilnahme: Schreib bis zum 30. Juni 2016 wer du bist, was du unter dem „Internet der Dinge“ verstehst und was dich daran fasziniert. Sende deine E-Mail an divers@at.ibm.com

Wir suchen die 50 spannendsten Beiträge aus!

Bitte vergiss in deiner E-Mail nicht auf folgende persönliche Informationen von dir: Name, Geburtsdatum – aus Versicherungsgründen, Name/ Kontaktdaten der Eltern.

Informationen zum Camp unter divers@at.ibm.com. Nach Bestätigung deiner Teilnahme bekommst du und deine Eltern spätestens weitere Details.

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Die Perspektive ändern

ERFAHREN SIE FREIHEIT IM NICHTS!
Eine Alternative ..

 

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Arbeit und Lust? Hallo? Wie soll DAS denn zusammenhängen… Fragen sich wohl viele, die nur von einem träumen: Pensionsantritt in … 17 Jahren. Die hohen Burnoutund Krankenstandsraten sprechen wohl eine deutliche Sprache: Lust und Job passen so gar nicht zusammen. – Oder doch?

LUSTVOLL ARBEITEN – LUSTVOLL LEBEN!
Ich bereite einen Vortrag – zu eben diesem Thema – vor; und erlebe lustvolle Stunden: am Balkon sitzend, von Büchern umgeben, die Sonne auf der Haut spürend, dem Gesang der Vögel lauschend… Fein, sehr fein ist´s.

Prompt meldet sich etwas „Traurigkeit“, ja Missmut in mir zu Wort: das EGO schmerzt. Es sagt, klagt an: „wie gibt´s das, dass du 20 Jahre nach deiner Promotion Gedichtchen im Eigenverlag schreibst – während ehemalige Studienkollegen Bundeskanzler und Generaldirektoren sind?! – Und wie viele Personen haben sich für den Vortrag angemeldet? Ein mattes Dutzend? Gratuliere!“, ätzt das Ego vorwurfsvoll, süffisant. Und setzt noch mal nach: „Du NICHTS! – Ha, ha, und dann schreibt er noch als Novize des Nichts…“ „Man kann nicht lustvoll leben, ohne zugleich vernünftig zu leben, und umgekehrt nicht vernünftig, ohne lustvoll zu leben.“ Epikur von Samos

EGO ALS LUSTKILLER
Wer & was ist für die Vertreibung aus dem Lust-Paradies verantwortlich? – Bitte untersuchen Sie´s konkret an Ihrem Beispiel? – Sind es:

• Erwartungen, die nicht erfüllt werden
• Vergleiche, die erkennen lassen: andere sind besser, toller, schöner….
• lange To-Do-Listen, die kein Ende zu haben scheinen; weil immer noch was geht
• das Gefühl, nicht wahrgenommen, wertgeschätzt, gelobt zu werden
• oder gar im Gegenteil: veräppelt, gemoppt, missachtet zu werden?!

Und jetzt überlegen wir bitte gemeinsam: wie viele dieser lustfeindlichen Gründe sind letztlich dem EGO, der Eitelkeit zuzuschreiben?! Man fühlt sich in seiner „Ehre“ gekränkt. „Und das Zirpen des Ego´s verhallt im Nichts“, heißt es im Buch „Novize des Nichts“. Durchatmen also und eine andere Perspektive einnehmen: in schönsten Momenten der Intimität legen wir ja auch keine Quoten-Maßstäbe an. Eine „wohlwollende“ Person reicht für´s Glück. Also entspann dich, Ego, lustvoll. Und, George Bernard Shaw folgend: „Such dir einen Beruf, der dir Freude macht; dann brauchst du nie wieder zu arbeiten!“

Autor: 
Dr. Manfred Greisinger
Autor,Trainer Vortragender Selfness-Coach
www.ich-marke.com
www.stoareich.at

 

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von Dr. Manfred Greisinger

Melonen, Gurken, Kräuter & Co

GENUSSVOLL EINEN KÜHLEN KOPF BEWAHREN
Erfrischend anders ...

  

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Wer sich bei Schwindel erregenden, hochsommerlichen Temperaturen nach etwas Abkühlung sehnt, kann dies auch mit der richtigen Lebensmittelauswahl auf besonders genussvolle Art erreichen.

Ganzheitliche Gesundheitssysteme wie die Traditionell Chinesische Medizin, das indische Ayurveda oder die Heilige Hildegard von Bingen wussten bereits vor mehreren hundert Jahren, dass Lebensmittel kühlen und wärmen können. Auch die sogenannte adstringierende – also zusammenziehende - Wirkung können wir uns im Sommer zunutze machen, denn damit können wir das Schwitzen eindämmen.

WELCHE LEBENSMITTEL HELFEN?
Tomaten, Gurken, Zucchini, Melanzani oder Melonen helfen, um uns mit Flüssigkeit und einem kühlenden Effekt zu versorgen. Leicht säuerliche Beeren oder Zitrusfrüchte sorgen aufgrund ihrer zusammenziehenden Wirkung auch dafür, dass wir nicht zu viel Wasser über das Schwitzen verlieren. Auch grüne Blattsalate und so manche Kräuter wie Minze oder Salbei sind im Sommer hilfreich.

VORSICHT VOR ZU EXTREMEN Da unsere Verdauung aber auch bei hohen Temperaturen eine gewisse Grundwärme benötigt, sei davor gewarnt ausschließlich kalte, rohe und kühlende Lebensmittel zu sich zu nehmen! Auch bei eisgekühlten Getränken – direkt aus dem Kühlschrank oder gar mit Eiswürfel versetzt – sollten wir Vorsicht walten lassen.

Gerade das Verdauungssystem von Kindern ist noch schwach und sollte nicht mit zu viel Kälte weiter geschwächt werden. Wer längere Zeit häufig Eiscreme, Rohes und Eisgekühltes zu sich nimmt, kann schon bald unter Verdauungsstörungen, Bauchweh oder Durchfall leiden.

AUSREICHEND TRINKEN!
Im Sommer sollte die tägliche Trinkmenge erhöht werden -am besten eignet sich klares Hochquellwasser. Dieses kann mit kühlenden und erfrischenden Kräutern wie Minze, Salbei oder Melisse aromatisiert werden. Kräutertees – warm oder kalt – und verdünnte Gemüse- oder Obstsäfte, möglichst ohne Zuckerzusatz – sind jetzt angenehme und gesunde Durstlöscher.

HILFREICHE ZUBEREITUNGSFORMEN
Zubereitungsformen wie Dämpfen und Blanchieren sowie Gerichte mit einem hohen Flüssigkeitsanteil sind aus ganzheitlicher Sicht im Sommer besonders empfehlenswert. Gemüseeintöpfe, Suppen, Saucen und Kompotte sind leichte Mahlzeiten, die uns bei hohen Temperaturen besser bekommen, als Gegrilltes oder Frittiertes.

Autorin
Ulli Zika
Ernährungsberaterin nach TCM
Autorin "gesund & gut"
www.gesundundgut.at

 

 

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Emotionen kommen, so oder so

SEID ZUFRIEDEN MIT DEM WAS IHR HABT, ODER STECKT EUCH ERREICHBARE ZIELE, DIE EUCH GEBEN, WAS EUCH ZUFRIEDEN MACHT
Der emotionale Mensch – Teil 10

 

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IIch bin ein zufriedener und glücklicher Mensch. Warum? Weil ich den Mut habe meine Pläne zu verwirklichen und eine Frau, die dieselben Ziele hat wie ich. Das ist mitunter das Wichtigste in einer gut funktionierenden Partnerschaft. Lebensglück bedeutet allerdings nicht monate- oder jahrelang himmelhochjauchzend auf Wolke 7 zu schweben – es bedeutet einfach eine gewisse Grundzufriedenheit mit seinem Leben und sich selbst zu entwickeln. Auf diese Grundzufriedenheit habe ich versucht „hinzuarbeiten“. Das kann ich nur jedem Menschen empfehlen, der mit seinem Dasein nicht zufrieden ist.

EMOTIONEN SPIELEN EINE GROSSE ROLLE
Zufriedene Menschen sind emotional ausgeglichener. Auch sie empfinden Trauer, Wut und „negative“ Emotionen, allerdings in Maßen und zeitlich begrenzt – oder sagen wir: Sie erholen sich schneller wieder davon. Für ein „glückliches Leben“ gibt es natürlich kein Patentrezept und Schicksalsschläge können jeden von uns aus der Bahn werfen, aber es gibt Möglichkeiten, den kleinen oder größeren Unebenheiten des Alltags auszuweichen. Wer glaubt unglücklich zu sein, muss zuerst einmal herausfinden welche Faktoren im Leben dieses Gefühl erzeugen. Ist es die Arbeit, ein cholerischer Chef oder sind es Unstimmigkeiten in der Familie? An all diesen Problemen kann man arbeiten.

NEUE ZIELE, NEUES GLÜCK
Meine Frau und ich waren zwar nicht wirklich unglücklich, aber 100 Prozent zufrieden waren wir auch nicht. Im vergangenen Jahr haben wir uns überlegt, was uns wieder auf die richtige Bahn bringen würde und wir haben uns entschieden unser Haus im Speckgürtel Wiens zu verkaufen und uns ein neues „altes Haus“ im Grünen zu suchen. Inzwischen wohnen wir seit drei Monaten im Südburgenland und sind auf dem Weg eine kleine Selbstversorgerfamilie zu werden. In unserem Fall war der Ausstieg aus unserem bisherigen Alltag die richtige Entscheidung. Welche ist es bei Ihnen?

 

Autor
Mag. Markus Neumeyer
www.stagefreaks.ast

 

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Erziehung ist (k)ein Kinderspiel

ANGENOMMEN SEIN UND WERTGESCHÄTZT WERDEN
Sei anders ...

 

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S ei nicht so schlimm! - „Sei nicht gleich so beleidigt!“ „Du bist so begriffsstutzig!“ „Wie kannst du nur dauernd so blöd grinsen!“ - All diese Bemerkungen verunsichern Ihr Kind und lösen Minderwertigkeitsgefühle und Abwehrmechanismen aus. Sie geben ihm keine positive, motivierende Kraft.

Sie haben sich Ihr Kind ganz anders vorgestellt? Pflegeleicht, freundlich, intelligent? Womöglich sieht es aber der Schwiegermutter ähnlich, ist faul, langsam oder hyperaktiv, hat Schwierigkeiten beim Lernen und reagiert auf gut gemeinte Ratschläge bockig. Da hilft nur eins: es so anzunehmen und zu lieben, wie es nun einmal ist. Die Botschaft, ob offen ausgesprochen oder zwischen den Zeilen vermittelt, muss immer lauten: „Ich mag dich, wie du bist, egal ob du Schwierigkeiten hast oder machst!“ Um eine positive Grundeinstellung dem guten Zweck zuliebe nicht nur vorzutäuschen (das Kind spürt das Unechte und ist dann auch noch verwirrt, wenn es etwas anderes zu fühlen als zu hören bekommt), ist eine ehrliche Auseinandersetzung mit den eigenen Erwartungen, Hoffnungen oder Enttäuschungen wichtig.

WARUM „SEI ANDERS!“-BOTSCHAFTEN DAS GEGENTEIL VON DEM BEWIRKEN, WAS SIE BEZWECKEN
Um die Liebe der Eltern zu gewinnen, würden manche Kinder ja gerne deren Erwartungen entsprechen. Aber es ist wie verhext, es gelingt einfach nicht. Durch ihre Bemerkungen fühlen sie sich wie festgenagelt. Dann „grinsen“ sie lieber, spielen „cool“ oder schalten auf stur, denn es ist „eh‘ schon egal“. Dieser Vorgang passiert nicht wirklich bewusst. Es sieht aber so aus, als würde das Kind absichtlich Widerstand leisten und viele Eltern fühlen sich provoziert und üben noch mehr Druck aus: Sie verstärken ihr gutes Zureden, ihre Mahnungen, ihren Zynismus oder gar direkte Demütigungen oder Züchtigungen.

LIEBEVOLLE ANNAHME ALS VORAUSSETZUNG FÜR VERÄNDERUNG
Die Lösung scheint paradox: damit Ihr Kind sich positiv entwickeln und verändern kann, muss es sich zuerst einmal so angenommen fühlen, wie es gerade ist. Das erfordert Vertrauen und Geduld. Doch diese Haltung hat sich noch immer gelohnt. Um es gleich vorwegzunehmen: es gibt eine Fülle von Möglichkeiten, Grenzen zu setzen, Ihr Kind zu motivieren und zu fördern – ohne unerwünschte Nebenwirkungen.

Autorin
Mag.a Maria Neuberger- Schmidt
Autorin und Gründerin Verein Elternwerkstatt
www.elternwerkstatt.at

 

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Ist das nicht ein Widerspruch?

WENN LERNEN, SPIEL UND SPASS EINE EINHEIT BILDEN
Lernen in den Ferien ...

  

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Ferien sind doch in erster Linie zum Erholen da! Das stimmt auch. Allerdings ist Lernen nicht auf den Klassenraum oder die Schulzeit beschränkt, sondern findet immer und überall statt. Lernen hat auch nicht zwangsläufig mit Papier und Bleistift zu tun, mit ellenlangem Aufsatzschreiben und Rechtschreibtraining am Computer. Wer in fremde Länder reist, hört andere Sprachen, lernt über Geografie und Geschichte des Landes. Auch Urlaub im eigenen Land bildet und bietet neue Erfahrungen. In Österreich gibt es unzählige Angebote für Kinder: Erlebnisparcours, Rätselrallys, Tierparks. Museums- und Schlossführungen, Sportmöglichkeiten und Wandertouren … extra für unsere Jüngsten liebevoll und pädagogisch wertvoll aufbereitet.

In den Ferien bleibt auch Zeit zum gemeinsamen Spielen. Nehmen Sie UNO-Karten (gibt es auch in wasserfester Ausführung) und andere kleine Spielboxen (Blitz, Kookiz, Ligretto, Geistesblitz …) mit ins Freibad oder an den Strand. Als Erholung vom vielen Schwimmen, Springen, Spielen und Sonnen ist ein gemeinsames (Karten)spiel eine gute Möglichkeit Farben, Zahlen, Reihen und logisch Denken zu trainieren. Oft schließen sich auch noch andere Kinder dem fröhlichen Spiel an, so können auch gleich die sozialen und emotionalen Kompetenzen gefördert werden.

Das 1x1 (sehr wichtig!) darf über die Ferien auch nicht vergessen werden. Auch ohne Arbeitsblätter lässt es sich spielerisch in den Ferienalltag einbauen. Man kann auch Muscheln, Steine oder gar Eissorten miteinander multiplizieren! Das „nebenbei“ Üben empfiehlt sich auch für das Trainieren der Schreibfertigkeiten: Ansichtskarten, Briefe und Reisetagebuch sind eine gute Alternative bzw. Ergänzung zu Ferienmappen. Gestalten Sie eine Familienferienzeitung mit dem Kind. Jedes Familienmitglied liefert Fotos, Zeichnungen, Texte und Spielideen. Die Kinder sind die Chefredakteure. Dieses Projekt hilft den Kindern schulisch „am Ball“ zu bleiben, und ist zudem ein nettes Mitbringsel für Großeltern und ein sehr persönliches Erinnerungsstück an den Urlaub für die ganze Familie!

So geschieht Lernen in den Ferien ganz nebenbei – und macht dazu noch so richtig Spaß!

 

Autorin
DI Roswitha Wurm
Dipl. Legasthenie-/ Dyskalkulietrainerin
www.roswitha-wurm.at

 

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Künstlerisch in die Ferien starten

KINDERUNIKUNST KREATIVWOCHE 2016:
DIE KINDERUNIKUNST KREATIVWOCHE FINDET HEUER VON 04.07.2016 – 08.07.2016 STATT

 

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Das Kooperationsprojekt der vier Kunstuniversitäten (Universität für angewandte Kunst Wien, Akademie der bildenden Künste Wien, Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien und New Design University St. Pölten) sowie mehr als 40 KooperationspartnerInnen in Wien und Niederösterreich bietet Kindern zwischen sechs und 14 Jahren auch heuer wieder ein vielfältiges Angebot an Workshops in den Bereichen Architektur, Bildende Kunst, Tanz & Performance, Mediale Kunst, Musik bis hin zu Mediengestaltung und vieles mehr.

Die insgesamt 128 Workshops sind auf die jeweiligen Altersgruppen zugeschnitten, praxisnah und werden unter künstlerischer und wissenschaftlicher Leitung abgehalten. Der Spaß am praktischen Tun steht dabei im Vordergrund.

BESONDERER SCHWERPUNKT IST HEUER: „KINDER TREFFEN AUF HAUBENKÖCHE“
Mit den Workshops „Hundertwassers Kräutergarten“, „Weil kochen Spaß macht!“ oder „Ich bin kostbar – komm und koste mich!“ geht es auf eine fantasievolle Reise von Sehen, Riechen, Tasten, Schmecken und Gestalten unter der Devise: „Essen mit allen Sinnen“. Haubenkoch Robert Letz und Ströck „Feierabend“- Koch Christopher Schramek begleiten diese Streifzüge durch die Welt der Kochkunst.

Nach der Überlegung „Was schmeckt uns?“ werden Lebensmittel gemeinsam beschafft, die Speisen zubereitet und kunstvoll angerichtet. In Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Wien lassen sich die Kinder von Friedensreich Hundertwassers Kräutergarten inspirieren und eigene Kreationen entstehen.

In der alljährlichen Schlussveranstaltung, die am Freitag, den 08. Juli 2016 um 14 Uhr in der Universität für angewandte Kunst Wien, Stubenring 3, 1010 Wien, stattfindet, werden die Arbeiten der „jungen Kreativen“ ausgestellt und Live-Performances präsentiert.

Die Teilnahme an der KinderuniKunst Kreativwoche 2016 ist für alle Kinder kostenlos!

Anmeldung unter: www.kinderunikunst.at

Autorin
Prof. Mag. Dipl. Ing. (FH) Silke Vollenhofer-Zimmel
Universität für angewandte Kunst Wien
Leiterin der KinderuniKunst der JugenduniKunst www.kinderunikunst.at

 

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Wie bunt soll unsere Klasse sein?

DIE FARBEN, DIE UNS UMGEBEN, WIRKEN SICH AUF UNSER BEFINDEN AUS
Der Umgang mit Farben ist sehr vielfältig ...

  

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Das Lernen wird von mehreren Faktoren wie Luft, Raum, Licht und Farbe beeinflusst. Für die Auseinandersetzung damit brauchen die Kinder Zeit sowie die Möglichkeit mit Farben zu experimentieren, um Erfahrungen zu sammeln und um Neues zu entdecken.

Kinder wollen Verantwortung übernehmen. Sie fühlen sich in der von ihnen selbst gestalteten Umgebung sehr wohl. Dadurch steigt auch das Interesse an Farbe, Form und Raum, welches in allen Fächern gefördert werden kann. Beispielsweise im Sachunterricht beim Erkennen wie Blumen Wasser ansaugen. Indem man gefärbtes Wasser verwendet, entsteht eine bunte Blumenpracht. Die Wirkung einer Farbe kann man durch Farbtage in Deutsch bei der Festigung von Wortarten hervorheben. Um Eigenschaftswörter nachhaltig einzuprägen, dürfen sich die Kinder grün anziehen, grüne Gegenstände mitbringen, grüne Speisen essen, Adjektive grün schreiben und vieles mehr.

Spannend ist es, wenn die Kinder mit bunten Chiffontüchern spielen, tanzen und eigene Ideen umsetzen. Warum fühle ich mich heute gerade zu dieser Farbe hingezogen? Die Kinder finden auch schnell heraus, welche Farben von Künstlern wie Miro, Monet, Picasso,… bevorzugt verwendet wurden und haben Freude daran Bilder zu gestalten.

In den Klassenräumen überwiegen zum Schulanfang die Herbsttöne. Im Winter gibt es viele weiße und blaue Töne. Eine heimelige Atmosphäre entsteht zu Weihnachten mit den festlichen Rottönen, ein fröhlicher bunter Faschingsschmuck macht die Ausgelassenheit dieser Zeit spürbar. Der Frühling zeigt sich wieder vom zarten Grün.

Wie lassen Sie den Sommer auf sich wirken? Welche Farben verbinden Sie damit? Welche Gefühle tauchen auf? Wie sehen die inneren und äußeren Bilder dazu aus? Spüren Sie schon das blaue Meer, den Duft eines Getreidefeldes oder die warme Sonne am Gipfel eines Berges? Viel Spaß beim Träumen von den Farben des Sommers!

Autorin
Dipl Päd. Anna Seewald
Schulleiterin NÖ. Volksschule

 

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Erfahrungen des Sehens

NOCH IST DER RAUM LEER. NUR DIE GEMÄLDE AN DEN WÄNDEN DÖSEN LEISE VOR SICH HIN.
Das Gemälde ...

 

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Ich sehe auf meine Uhr. Bald kommen sie. Gemurmel durchbricht die zuvor herrschende Stille. Der Raum füllt sich. Ich trete aus dem Schatten und deute auf das Warnschild neben der Eingangstüre, das das Fotografieren mit Blitz verbietet. Die Besitzerin der Kamera ist einen Moment erschrocken. Sie scheint mich zuvor nicht bemerkt zu haben. Das ist nichts Unübliches. Ich werde oft nicht bemerkt. Ich bin unauffällig, durchschnittlich, leicht zu übersehen. Hier sieht man mich überhaupt nicht. Ich trete wieder aus dem Licht in die schwach beleuchtete Ecke, still, doch mit wachsamem Blick.

Die Menschen bewegen sich im Uhrzeigersinn, schenken manchen Bildern Aufmerksamkeit, während sie andere kaum beachten. Schließlich kommen alle zu dem letzten Gemälde im Raum. Noch nie ist jemand daran vorbeigegangen, ohne einen Blick darauf zu werfen. Und niemand hat nach dem kurzen Blick seinen Weg fortgesetzt, ohne eine Weile bei dem Gemälde zu verweilen. Alle haben es angesehen, als würden sie von etwas angezogen werden.

Zwei Frauen flüstern eindringlich, doch ich verstehe ihre Sprache nicht. Ein älterer Mann fotografiert das Bild, wirft einen Blick auf das Schild an dem der Künstler angeführt ist, runzelt verwirrt die Stirn und verlässt anschließend den Raum. Ich kenne seine Verwunderung. Alle wundern sich. Auch die beiden Frauen deuten zuerst auf das Gemälde, dann auf das Schild, auf dem „anonym“ steht.

Es ist das einzige Bild in diesem Raum dessen Künstler nicht bekannt ist. Keine Legende, keine Jahreszahl, nicht einmal eine Signatur. Die letzten Touristen verlassen den Raum und lassen ihre Schatten als Stille zurück. Ich schließe die Augen, atme ruhig, tief. Eine weitere Gruppe von Menschen tritt ein. Der Kreislauf im Uhrzeigersinn beginnt. Schritte auf dem Parkettboden, das Quietschen der Räder eines Rollstuhls. Bild nach Bild wird angesehen, bewundert und wieder vergessen. Schritte. Gemurmel. Dann Stille. „Was ist das?“, fragt ein Mann mit langem Bart. Eine Frau mit Brille und kurzen Haaren neben ihm betrachtet das letzte Gemälde einen Augenblick, sieht dann auf das Schild und wieder zurück auf das Bild. „Eine Uhr?“, antwortet sie leise. Die beiden gehen weiter. Zwei junge Studenten nehmen ihren Platz ein. „Was glaubst du stellt das dar?“, fragt der eine. Der andere zuckt bloß mit den Schultern. Ich höre diese Frage von allen. „Was ist das?“ Immer dieselbe. Doch die Antworten sind nie gleich. „Das Leben?“ „Der Tod?“ „Schmerz?“ „Unsinn!“ Die Antworten der Gefragten klingen meist selbst wie eine Frage: „Ist es vielleicht ein Labyrinth?“ „Ist es ein Kreislauf?“ Alle fragen nach dem Bild, versuchen zu antworten, sehen auf das Schild, wundern sich. Ich frage mich, ob ein Name alles ändern würde? Was würden die Menschen fragen, wenn Picasso auf dem Schild stünde? Was würden sie denken, wenn Van Gogh das Gemälde gemalt hätte? Ich frage mich, doch eine Antwort bekomme ich nie. So wie all die Menschen, die nach dem letzten Gemälde fragen, niemals eine Antwort bekommen. Denn der Künstler oder die Künstlerin ist anonym. Nicht mit dem Namen bekannt, unbekannt, unwichtig. Oder? Was denken die Menschen, wenn sie anonym lesen? Schätzen die dann das Bild überhaupt noch? Meine Gedanken rasen, doch ich stehe schweigend und reglos in der Ecke, doch mit wachsamem Blick. Als nächstes betritt eine Schulklasse den Raum. Volkschulalter. Während die Lehrerin den gewohnten Uhrzeigersinn einschlägt, beginnen sich einige der Kinder in die entgegengesetzte Richtung zu bewegen. Ich lächle. Schließlich bleibt die gesamte Klasse vor dem letzten Bild stehen. Die Kinder sprechen wild durcheinander. Die Lehrerin ermahnt sie zur Ruhe, doch die meisten sind zu vertieft in ihre Gespräche um sie wahrzunehmen. Die Kinder kennen das Bild. Ihre Eltern haben ihnen davon erzählt. Ihre Lehrer haben davon berichtet und die Nachrichten.

„Was ist das?“, fragt ein blonder Junge die typische Frage. „Das ist ein Zoo!“, antwortet ein Mädchen mit langen schwarzen Haaren und dunklen Augen. „Nein, das ist das Weltall!“, entgegnet ein anderes Mädchen. „Das ist ein Wald!“, meint ein kleiner etwas dicklicher Bub. „Niemals!“ „Doch!“ So geht das weiter. Zoo, Weltall, Wald, Stadt, Autobahn, Bauernhof. Jeder sieht etwas anderes in nur einem Bild. So wie die Erwachsenen zuvor. Doch die Antworten der Kinder sind Aussagen und keine weiteren Fragen. „Frau Lehrerin!“, sagt das dunkelhaarige Mädchen schließlich, „Wieso sagt Paul, dass das ein Wald ist, wenn es doch ein Zoo ist?“

Die Lehrerin lächelt. Ich lächle auch. „Weil jeder etwas anderes darin sieht.“ „Und wieso sieht jeder etwas anderes?“, fragt das Mädchen weiter. „Weil jeder anders ist“, antwortet die Lehrerin. Damit scheint sich das Mädchen zufrieden zu geben. Die Klasse bewegt sich langsam weiter, verlässt fast widerwillig den Raum und gibt der Stille wieder Platz zum Atmen.

Ich trete aus dem Schatten heraus in das Licht. Langsam bewege ich mich auf das Gemälde zu und spüre, wie es mir zulächelt.

 

Autorin
Tina Cakara
Studentin, Junge Autorin

 

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Midlife Crisis – Nein danke!

FRAUENPOWER IN DER LEBENSMITTE
Auf zu neuen Ufern ...

 

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 Die Lebensmitte ist für viele Menschen eine Zeit radikaler Veränderungen. Vor allem Frauen bemerken mit dem Beginn der Wechseljahre, dass gewohnte Wege plötzlich nicht mehr passen. Sie hinterfragen gängige Klischees und lösen sich von alten Mustern. Es geht darum, sich von Illusionen freizumachen und falsche Vorstellungen vom Leben abzulegen.

Diese Lebensphase wird oftmals mit der Pubertät verglichen, da sie für viele Menschen eine Neuorientierung des Lebens bedeutet, eben ein Übergang in die zweite Lebenshälfte. Es ist eine Zeit, in der sich die meisten Frauen neu definieren und beginnen, eigene Wege zu gehen.

Frauen um die 50 sind heute selbstbewusst und haben das Gefühl, dass es in Ordnung ist, so alt zu sein, wie sie sind. Durch die Erfahrungen vieler Lebensjahre haben sie ein enormes Wissen gesammelt und damit an Standhaftigkeit und Selbstsicherheit gewonnen. Sie haben Zugang zu ihrer Intuition und trauen ihren eigenen Gefühlen und Urteilen.

So begreifen viele die Lebensmitte als Chance für einen zweiten Start. Sie genießen jetzt ihre Freiheit und setzen sich mehr für ihre eigenen Bedürfnisse ein. Oft suchen Frauen in dieser Zeit nach anderen Lebensmöglichkeiten und neuen Perspektiven. Manche beginnen sogar eine Ausbildung oder wagen den Schritt in die Selbständigkeit.

Die Chance in der zweiten Lebenshälfte innere Tiefe und Glückseligkeit zu erlangen, ist uns allen gegeben. Es ist ein normaler Prozess des Lebens, alt zu werden, den wir aber auch mit unseren Einstellungen und Erwartungen untermauern müssen. Alle Frauen - und auch Männer - die sich den Veränderungen in der Mitte des Lebens stellen, statt sie zu verdrängen, werden als gestärkte Persönlichkeiten daraus hervor gehen.

Wegweiserinnen dieses wunderbaren Wandels haben sich in meinem Buch: „Wechseljahre ganz persönlich- 8 Frauen erzählen wie der Wechsel ihr Leben verändert hat“ zu Wort gemeldet. Sie reflektieren dabei über ihr Leben, gesellschaftliche Tabus, ihre Sexualität und ihre neue Freiheit. Dabei gehen sie auch auf gesundheitliche Themen, den Umgang mit körperlichen und psychischen Beschwerden sowie die Rolle als älter werdende Frau in unserer Gesellschaft ein. Eindrucksvoll und berührend erzählen sie ihre Erfahrungen und wie sie es geschafft haben, die neuen Herausforderungen anzunehmen. Sie verraten auch was ihnen geholfen hat und welche Erkenntnisse sie in den Wechseljahren gewonnen haben.

 



Autorin
Bettina Bartsch-Herzog
Dipl. Lebens- und Sozialberaterin
Trainerin & Autorin

 

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Wechseljahre ganz persönlich

8 Frauen erzählen wie der Wechsel ihr Leben verändert hat

 

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Acht Frauen erzählen die Geschichte ihrer Wechseljahre und
reflektieren dabei über ihr Leben, gesellschaftliche Tabus, ihre
Sexualität und ihre neue Freiheit. Sie gehen dabei auf gesundheitliche Themen, den Umgang mit körperlichen und psychischen Beschwerden sowie die Rolle als älter werdende Frau in unserer Gesellschaft ein. Eindrucksvoll und berührend erzählen sie ihre Erfahrungen und wie sie es geschafft haben, die neuen Herausforderungen anzunehmen. Sie verraten auch was ihnen geholfen hat und welche Erkenntnisse sie in den Wechseljahren gewonnen haben.

ISBN: 978-3-200-04499-9
Preis: 14,90 Euro
Bestellung: www.bettinabartsch.at

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Valletta

DIE SÜDLICHSTE UND KLEINSTE HAUPTSTADT DER EUROPÄISCHEN UNION
Historische Städte Europas ...

  

Foto & Videos by DI Alexander Ristic

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Valletta die Hauptstadt der Republik Malta ist sowohl nach Fläche als auch nach Einwohnerzahl die kleinste Hauptstadt eines EU-Staates.

Valletta wurde benannt nach seinem Gründer, dem verehrten Großmeister des Ritterlichen Ordens St. Johannis, Jean Parisot de la Valette. Nach dem Baubeginn im Jahr 1556 wurde Valletta mit seinen eindrucksvollen Festungen, den Forts und der Kathedrale in der erstaunlich kurzen Zeit von nur 15 Jahren vollendet.

Auf einem Rundgang durch Valletta absolvieren Sie ein unermessliches Kulturprogramm. An jeder Ecke stoßen Sie auf Votivstatuen, Nischen, Brunnen und hoch oben auf den Brüstungen angebrachte Wappen. Sehenswert sind insbesondere die kleinen Seitenstraßen, denn sie offenbaren den ganzen Charme der Stadt. Viele der schnurgeraden und gitternetzförmig angelegten Straßen führen abwechselnd bergauf und bergab, sodass man sich manchmal fast eher in San Francisco wähnt als auf einer Mittelmeerinsel. Die engen Seitenstraßen sind voll von kleinen, malerischen Läden und Cafés.

Malta wurde im Verlauf der Zeit von zahlreichen Völkern beherrscht: Phönizier, Griechen, Kreuzritter, Karthager, Römer, Briten, Byzantiner und Araber – alle kamen sie, um diese phantastische Insel zu erobern und haben hier ihre Spuren hinterlassen.

Die Malteser sind sehr nette und offene Leute. Man merkt deutlich den italienischen Einfluss, nicht nur in ihrer Küche. Trotzdem überwiegt für mich der semitische Einfluss, welcher aus dem Arabischen kommt. Daneben ist auch Englisch als Amtssprache anerkannt; und viele Malteser beherrschen außerdem Italienisch.

Valletta ist eine Stadt voller Geschichte. Aufgrund ihres kulturellen Reichtums wurde Valletta 1980 als Gesamtmonument in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes eingetragen. Bunte Geschichte die sich über die Jahrhunderte an diesem Schnittpunkt der Kulturen entwickelt hat, im Wissen um das Vergängliche und das Bleibende: Das ist es wohl, was den besonderen Reiz der Stadt ausmacht.

Autor
Dipl.-Ing. Alexander Ristic
Internationaler Länderexperte

 

 

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Videos von Valletta


Innewohnende Eigenschaft

WIE KÖNNEN SIE DIESE ENT-DECKEN UND WEITERENTWICKELN?
Der resiliente Mensch – Teil 2 ...

Lesen Sie Teil 1

    

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Sie erinnern sich an den Grashalm, der von Natur aus resilient ist? Die gute Nachricht: Wir Menschen sind das auch! Eine menschliche Körperzelle ist von Natur aus resilient. Wenn eine Kraft auf sie einwirkt und der Druck sich erhöht, reagiert die Zelle resilient. Die beste Nachricht gleich dazu: Wir alle bestehen aus 60 bis 80 Billionen Zellen, haben also ein mannigfaltiges Potential an Resilienzfähigkeit in uns schlummern, das nur darauf wartet, gelebt, weiter trainiert und entwickelt zu werden1.

MIT UND NICHT DAGEGEN
Nochmals zur Erinnerung: Resilienz ist nicht Widerstand. Es bedeutet, die Anforderungen des Lebens anzunehmen und sich dadurch auch zu wandeln. Natürlich ist das eine Gratwanderung: Denn Resignation, Selbstaufgabe oder Ignoranz sind damit nicht gemeint. Auch nicht, dass wir beteiligungslos alles einfach hinnehmen. Im Grunde beginnt resilientes Verhalten mit folgender Geisteshaltung: MIT den Schwierigkeiten, Herausforderungen oder vielleicht auch subjektiv empfundenen Angriffen mitzugehen, sie aufzugreifen und das eigene daraus zu machen (zu handeln) oder das eigene daraus zu ziehen (z.B. Erkenntnisse).

WAS TRÄGT NUN DAZU BEI, RESILIENTER ZU SEIN UND ZU HANDELN?
Es beginnt damit, achtsamer und aufmerksamer zu werden und nicht nur das, was im außen passiert, sondern auch sich selbst wahrzunehmen. Das bedeutet die im Moment stattfindenden Gedanken und Gefühle wahrzunehmen. Dazu müssen wir mental so etwas wie eine Meta-Position einnehmen können. Aus der wir uns selbst, wie wir uns verhalten, aber vor allem auch, was wir denken und fühlen, wahrnehmen können. Das heißt, uns BEWUSST zu machen, welche Einstellungen, Haltungen und Glaubenssätze wir auf Basis dessen, was wir in unserem Leben schon erfahren haben, verinnerlicht haben. Und auf Grund dessen wir, das, was uns widerfährt im Leben, auch beurteilen und darauf basierend oft automatisch handeln.

Es geht darum zu erkennen, dass die eigene Sicht von der Welt und den einzelnen Situationen nicht die einzig richtige ist. Auch über den eigenen Radius hinaus zu schauen. Sich selbst UND andere wahrzunehmen. Und da sind wir bei der nächsten Voraussetzung für resilientes Verhalten: Empathisch sein zu können. Mit sich selbst und mit den anderen. Das geht? Ja, das geht. Empathie hat mit Hinfühlen zu tun. Wie geht es mir? Welche Gefühle habe ich? Wie mag es wohl dem anderen gehen? Was geht in dem anderen Menschen vor? Und welche berechtigten Bedürfnisse mögen da wohl dahinterstecken?

Autorin
Mag.a Eva Maria Sator
Lebensberaterin Unternehmensberaterin Coach,
Teamentwicklerin
www.evasator.at

 

 

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Was bedeutet Resilienz?

WENN DER WIND DER VERÄNDERUNG WEHT, BAUEN DIE EINEN MAUERN UND DIE ANDEREN WINDMÜHLEN (Sprichwort aus China)
Der resiliente Mensch - Teil 1 ...

 

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Wir sind mit herausfordernden Rahmenbedingungen konfrontiert: Geschwindigkeit, Veränderungsdruck, Sparmaßnahmen, komplexe Anforderungen und ständige Erreichbarkeit. Dazu kommen gesellschaftliche und politische Unsicherheiten und Unruhen. Der Druck ist allgemein hoch während das kollektive Kraftpotential tendenziell niedrig ist. Krankenstände aufgrund von Überlastung und Burnout steigen. Wenige Menschen in westlichen Industriestaaten geben an, überwiegend Lebensfreude zu erleben.1 Es läuft also darauf hinaus, mit den zunehmenden Herausforderungen umgehen zu lernen und sie als Entwicklungsimpulse zu erkennen. Unsere Handlungsweisen müssen resilienter werden, als sie heute schon sind. Dadurch wachsen wir und werden stärker. Sowohl für uns Erwachsene als auch für unsere Kinder und Jugendlichen lohnt es sich, zu lernen und zu verstehen, was Resilienz bedeutet und wie wir unsere eigene Resilienzfahigkeit entwickeln können.

DER GRASHALM IST VON NATUR AUS RESILIENT
Resilienz stammt von dem lateinischen „resilere“ ab. Dieses bedeutet zurückspringen, abprallen aber auch „nicht haften“ und sich zusammenziehen.

Physik definiert Resilienz als die Elastizität eines Gegenstandes, der verformt wird und danach wieder in seine ursprüngliche Form zurückkehrt, wie das Gummiringerl. Ein Beispiel aus der Natur ist der Grashalm, auf den wir steigen. Er gibt für den Moment nach, hat dann vielleicht eine Knickstelle, richtet sich aber mit der Zeit wieder auf. Und wenn wir die Stelle, wo der Knick war, genau betrachten, so ist er dort oft dicker, stärker geworden. Es geht bei Resilienz also um die Fähigkeit, sich hinzugeben, mitzugehen, weich zu werden und sich dann wieder aufzurichten. Aus diesem Prozess also gestärkt herauszugehen und gewachsen zu sein. Als Synonym für Resilienz wird immer wieder auch die Widerstandsfähigkeit genannt. Dem schließe ich mich nicht direkt an. Widerstandsfähigkeit kann aus resilientem Verhalten entstehen. Widerstand selbst ist jedoch das Gegenteil von Resilienz - dem Nachgeben, weich werden und der Fähigkeit zur Hingabe. Widerstand ist Kampf, wenn man es überspitzt ausdrücken möchte, ein Dagegenhalten. Und genau mit dieser Haltung, glaube ich, wird es schwierig sein, mit den heutigen und zukünftigen Anforderungen zurechtzukommen.

Lesen Sie das nächste Mal mehr darüber, wie Sie es angehen können, Ihre eigene Resilienzfähigkeit zu entwickeln.

Autorin

Mag. Eva Maria Sator
www.evasator.at

 

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Werte und unsere Gesellschaft

WOHIN FÜHRT DIE REISE?
ZUKUNFT Miteinander ...

  

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Abseits aller Spiritualität und Esoterik, spürt jeder wahrscheinlich die momentanen gesellschaftspolitischen Umwälzungen. Und es sind Veränderungen, die sich wahrscheinlich sogar eher noch verstärken, als abschwächen werden. Werte von gestern verlieren scheinbar an Bedeutung, aber eine ganz genaue Wertigkeitsskala lässt sich trotzdem nicht genau ausmachen. Dinge werden an die Oberfläche gespült und zeigen plötzlich ihr wahres Ausmaß. Orientierungslos und unheimlich fühlt es sich an, obwohl noch viele Vorgänge, zumindest nach außen hin, anscheinend problemlos weiterlaufen. Das wird nicht so bleiben. Ob der rasante technische Fortschritt der Grund für die massiven Umstellungen ist, lässt sich nur erahnen, aber auch nicht wirklich bestätigen.

Die Kunst galt da seit jeher als zukünftiger Gradmesser für gesellschaftliche Veränderungen. Da kann ich aus meiner Sicht des Schauspielers sagen, dass das diktatorische Verhalten innerhalb einer Gruppe immer unerwünschter wird. Dass sich eine klare Tendenz zu gemeinschaftlichen Werten, einem Miteinander, einem Teamdenken herauskristallisiert.

LICHTPUNKTE
Es hat sich in den letzten Jahren zum Beispiel klar gezeigt, dass der Stargedanke zugunsten des Ensembles klar zurückgedrängt wurde. Mich stimmt das, trotz wenigen Gegenbeispielen, optimistisch. Wenn jeder, von menschlichen Werten überzeugte Mitbürger, auch nur ein kleines Licht darstellt, so ist er dennoch ein Licht. Darum geht es. Möglicherweise erwacht der Großteil der Menschheit doch noch, in dieser vielleicht entscheidenden Phase dieses Planeten und erkennt endlich, dass wir nur miteinander glücklich unser Leben meistern können. Mit Respekt und Wertschätzung, so, wie wir auch behandelt werden möchten.

Wohin aber diese, unsere gesellschaftspolitische Reise schlussendlich hingeht, lässt sich momentan überhaupt nicht ausmachen. Ich bleibe jedenfalls ein Optimist, ein Licht. Felix Kurmayer, ein Schauspieler aus Wien.

Felix Kurmayer
www.felix-kurmayer.at

 

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Reden

"IHRE REDE GESTERN WAR AUSGEZEICHNET. WER HAT SIE FÜR SIE GESCHRIEBEN?" - "FREUT MICH, DASS SIE IHNEN GEFALLEN HAT. WER HAT SIE IHNEN ERKLÄRT?"
Ein Werkzeug mit Potential ...

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Rednerische Begabung war eine der wichtigsten Voraussetzungen eines Mannes für die Wahl zum Häuptling. Dieses ging so weit, dass bei den Azteken ein und dasselbe Wort für "Häuptling" und "Redner" gebraucht wurde. Ein schlechter Redner ist wie ein guter Zahnarzt: Er tötet oder zumindest betäubt uns den Nerv, bevor er an die Wurzeln der Probleme rührt. Gut reden war immer wichtig, ist heute sehr wichtig und da wir auch in der Zeit der Showstars leben – wobei ich jetzt nicht die Showstars in Hollywood meine, sondern jene die uns im täglichen Schul- Universitäts- und Berufsleben über den Weg laufen – wird es immer wichtiger und es zahlt sich aus sich mit dem Thema zu beschäftigen. Vielen Menschen fällt es schwer, vor einem Auditorium zu stehen und ohne Hemmungen eine Rede zu halten.

Oft sagen mir Gesprächspartner, dass sie sich ärgern da sie bei einer Beförderung übergangen wurden. Sie ärgern sich darüber, dass ein Kollege die Position bekommen hat, der weniger kann als sie aber halt besser sprechen und reden könne. Nur - ärgern hilft wenig und den Schüchternen fliegt, in der Regel, der berufliche Erfolg auch nicht zu.

Es ist egal ob man in der Schule ein Referat halten, auf der Uni oder im Berufsleben eine Präsentation halten muss – man sollte folgende 6 Regeln einhalten.

1. Halten Sie unbedingt Blickkontakt mit Ihrem Publikum, Sie wirken sonst entweder unsicher oder gar arrogant. Schauen Sie Ihre Zuhörer an!
2. Stehen oder sitzen Sie aufrecht. Wenn Sie zusammengesunken vor eine Gruppe treten oder in einem Sessel hängen, wirken Sie eingeschüchtert.
3. Werfen Sie, bevor Sie zu sprechen beginnen, einen Blick in die Runde und sammeln Sie die Blicke der Zuhörer- lassen Sie sich ein wenig Zeit bevor Sie beginnen. Dies zeigt Ihr Interesse an Ihrem Publikum und verschafft Ihnen die ungeteilte Aufmerksamkeit!
4. Sprechen Sie ruhig etwas lauter, eine leise Stimme signalisiert Unsicherheit! Speziell junge Damen sprechen oft viel zu leise. (Das sage ich als FH-Lektor mit 16-jähriger Erfahrung)
5. Achten Sie auf eine freundliche Mimik – dies verschafft Ihnen Sympathiepunkte!
6. Lernen Sie stets Anfang und Ende der Rede auswendig! Der erste Eindruck ist entscheidend – und der letzte bleibt dem Zuhörer besonders präsent.

Und noch ein Tipp - in eine Anekdote verpackt: Die brasilianischen Indianer im Mato Grosso hatten ein Rezept gegen lange Reden: Der Redner durfte nur so lange sprechen, wie er auf einem Bein stehen konnte. Der Fortschritt der Zivilisation hat es mit sich gebracht, dass Redner heute oft so lange sprechen dürfen, wie sie sich auf beiden Beinen halten können.

ZUM NACHDENKEN
Und sollte es Ihnen passieren, dass ein Zuhörer voller Begeisterung meint: "Sie waren viel besser als der Redner, den wir letzten Monat eingeladen hatten. Er hat eine Stunde geredet und absolut nichts gesagt. Sie haben dasselbe in fünf Minuten erzählt." - dann wissen Sie, dass Sie nicht alles richtig gemacht haben. In diesem Sinn - wünsche ich Ihnen einen schönen Sommer! 13 | J UNI 2016 Foto: © Noam

Autor:
Mag. Jacques A. Mertzanopoulos
GF Arthur Hunt Human Resources Consulting, Wien

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Wer bin ich?

IST EIN MENSCHLICHES BEWUSSTSEIN EINZIGARTIG ODER KANN MAN ES KÜNSTLICH ERZEUGEN?
Eines der großen Rätsel ...

 

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Diese Frage soll nicht zu einer philosophischen Innenbeschau führen, sondern dem Phänomen des menschlichen Bewusstseins nachgehen. Jean-Paul Satre war der Meinung, dass wir unser Verhalten selber frei bestimmen können. Diese Sichtweise hat unter Psychologen viele Anhänger. Neurophysiologen dagegen meinen nachweisen zu können, dass z. B. bereits Mikrosekunden vor der bewussten Entscheidung, eine Bewegung zu machen, im Gehirn die entsprechenden Befehle an die Gliedmaße gehen. Aufgrund unserer Genetik ist die Verschaltung der Nervenzellen im Gehirn festgelegt und zusammen mit der Prägung durch die Umwelt führt ein bestimmter Reiz immer zu einer vorbestimmten Reaktion, so folgern sie. Im Nachhinein gaukelt uns das Gehirn dann noch vor, die Reaktion wäre aufgrund einer freien Entscheidung erfolgt. Es ist alleine schon faszinierend, dass eine Zusammenschaltung von ca. 86 Milliarden Nervenzellen im Gehirn zu einem Bewusstsein führt. Und damit scheint das Gehirn noch nicht einmal voll ausgelastet zu sein: Bei schizophrenen Personen simuliert das Gehirn gleich mehrere verschiedene Persönlichkeiten. Den Computerspezialisten würde es ausreichen, wenn sie schon ein einziges Bewusstsein simulieren könnten. Allerdings werden sie mit der heutigen Technik nicht an die notwendige immense Zahl von Verschaltungen herankommen können, die in einem menschlichen Gehirn vorhanden ist.

Auch weiß niemand, wo die kritische Mindestgrenze ist. Man kann einen Menschen ja nicht nach und nach um Milliarden von Gehirnzellen reduzieren, um diese Grenze herauszufinden. Verletzungs- oder krankheitsbedingte Verminderung von Nervenzellen ist wieder etwas anderes: Da werden einem Menschen bereits erworbene Eigenschaften entzogen und er auf das Minimum lebensnotwendiger Fähigkeiten (oder sogar weniger: Siehe Alzheimer) reduziert.

Einen anderen Weg als nach technischen Lösungen zu suchen gehen Physiologen, die Nervenzellen im Labor züchten und vernetzen. Im Institut für Molekulare Biotechnologie in Wien ist es vor wenigen Jahren gelungen, ein ganzes dreidimensionales Gehirnsegment aus Tausenden von Nervenzellen mit allen Verschaltungen künstlich zu züchten. Ziel ist es, eines Tages ein komplettes Gehirn aus Nervenzellen wachsen zu lassen. Dann wird sich zeigen, ob alleine die hohe Zahl von Nervenzellen ein Bewusstsein generiert. Viele Fragen dazu sind aber noch gar nicht andiskutiert: Wie würde solch ein Bewusstsein ohne Sinnesorgane die Umwelt wahrnehmen können oder kommunizieren? Alleine über elektronische Signale? Dürfte man solch ein Bewusstsein einfach wieder abschalten oder besitzt es vom ersten Erwachen an Persönlichkeitsrechte? Wie würde es sich entwickeln, braucht es Informationen, also eine Erziehung? Wie würde man solche künstlichen Intelligenzen einsetzen wollen? Als Aufseher über Maschinen, für langweilige Routineaufgaben, wie Sklavenarbeiter?

Und die entscheidende Frage: Warum sollte man überhaupt künstliche Intelligenzen entwickeln (statt die Intelligenz der vorhandenen Menschen zu fördern)? Weil man sie braucht? Wofür genau? Um zu lernen, wie sich menschliches Bewusstsein entwickelt und Fehlentwicklungen korrigiert werden können? Oder einfach um zu zeigen, dass man sie herstellen kann? Aus menschlicher Hybris?

Autor
Thomas Kolbe
Fachwissenschaftler für Versuchstierkunde, Ass.-Prof.
für die Service-Plattform Biomodels Austria Veterinärmedizinische Universität Wien

 

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Die Seele ist ein tiefer Teich

IM GESPRÄCH MIT FREUD-ENKELIN: DR.SOPHIE FREUD ...

 

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Psychotherapie: ist jene Heilmethode, mit welcher man psychische Erkrankungen und Leidenszustände heilen, beziehungsweise soweit bessern kann, dass der davon Betroffene damit umgehen lernt und auf diese Weise wieder lebens-, arbeits- und gesellschaftsfähig wird. Ihren wissenschaftlichen Ursprung hat die Psychotherapie in der von Dr. Sigmund Freud entwickelten Psychoanalyse.

Dr. Freud wurde in Mähren geboren, lebte aber die meiste Zeit in Wien. Immer wieder werden auch die Gefahren psychotherapeutischer Maßnahmen diskutiert, angelernte Abhängigkeiten von Personen und Wirkungsweisen, die schlussendlich ein neues Krankheitsbild darstellen.

Dr. Sophie Freud, selbst vom Fach als gelernte Psychologin und Sozialpädagogin warnte vor der problematischen Faszination der Heiler, die sich oft zum Alleinseligmacher hochstilisieren, ohne dass sie die in sie gesetzten Hoffnungen erfüllen können oder wollen. Sie kritisierte auch Sigmund Freud und meinte, ohne dessen Bedeutung schmälern zu wollen, dass er in vielen Dingen einfach falsche Thesen verbreitet und permanent Regeln gebrochen hat, die er selbst aufgestellt hatte.

Bis in die Siebzigerjahre beteten noch viele Psychoanalytiker zum Beispiel den Unsinn nach, Frauen seien kastrierte Männer. Auch über die Wissenschaftlichkeit der Arbeiten Sigmund Freuds äußerte sich Sophie Freud distanziert: Spontane Ideen und intuitives Nachdenken wurden über Nacht einfach zur Sophie Freud vermag mühelos zu überzeugen. Ihr Lächeln, die fast zerbrechliche Zartheit der Person, die fundierte Argumentation und nicht zuletzt ihre Herkunft machen sie unantastbar.

In einem privaten Gespräch versuchte ich, noch mehr über die Familie Freud zu erfahren:
Sophie Freud: Ja, aber dafür kann ich nichts.

1938 musste sie mit Ihrer Familie Wien verlassen, um sich vor dem Naziterror zu retten.
Sophie Freud: Ich ging mit meiner Mutter schließlich nach Amerika.

Ihr Vater und der Bruder emigrierten aber nach London, wie Ihr Großvater und die Tante auch.
Sophie Freud: Die Ehe meiner Mutter war längst zerbrochen. Meine Eltern passten schlecht zueinander. Keiner konnte dem anderen etwas von dem geben, was er oder sie brauchte oder wollte. Streitigkeiten, Tränen und gewalttätige hysterische Szenen bildeten den Hintergrund meiner Kindheit.

Ihr Vater, Dr. Martin Freud, der älteste Sohn von Sigmund Freud, war Jurist.
Sophie Freud: Er hat seinen Abschluss in Jura mit höchster Auszeichnung gemacht. In der Emigration nützte ihm das aber nichts. In England betrieb er eine kleine Trafik.

Ihre Mutter war Logopädin.
Sophie Freud: Sie war eine hervorragende Stimm- und Sprachtherapeutin und arbeitete bis knapp vor ihrem Tod in Spitälern und in ihrer Privatpraxis. Nachdem sie noch im Alter von 59 Jahren ihr Doktoratsstudium beendet hatte, musste man sie als Akademikerin auch entsprechend anerkennen. Sie verdiente sehr gut und hinterließ ihren Enkelinnen beträchtliche Ersparnisse. Meine Mutter hat mir gezeigt wie man richtig arbeitet, wie man richtig liebt, konnte sie mir aber nicht beibringen.

Sie haben zu Ihrer Tante, der berühmten Kinderpsychoanalytikerin Anna Freud eine späte Beziehung entwickelt. Sie sagten, sie hätten sich in sie verliebt.
Sophie Freud: Ich weiß nicht mehr, was mich bewog, diese strenge, reservierte Tante in London aufzusuchen. Aus gelegentlichen Besuchen wurden fast tägliche. Immer längere Abende saß ich an ihrem Bette und hörte ihren Erzählungen zu. Oft lachten wir miteinander und ich konnte mit Entzücken feststellen, dass sie im Herzen ein Kind geblieben war.

Können Sie sich auch noch an Ihren Großvater erinnern?
Sophie Freud: Ja, natürlich. Wir haben ihn fast jeden Sonntag in der Berggasse besucht. Wir wohnten ja nicht weit entfernt – am Franz Josefs Kai. Er war aber schon ein alter Mann und schwer krank. Der Krebs hatte die gesamte Mundhöhle zerstört. Aus den Aufzeichnungen seiner Krankengeschichte geht hervor, dass er furchtbare Schmerzen erdulden musste, aber schmerzstillende Mittel ablehnte - außer gelegentlich Aspirin – um arbeitsfähig zu bleiben. Er war lieb und freundlich. Und Zigarre hat er noch immer geraucht, obwohl sie wahrscheinlich eine der Ursachen seiner Erkrankung gewesen ist.

Ihr Großvater hat sich immer als Wiener gefühlt und wollte eigentlich nie weg.
Sophie Freud: Der amerikanische Präsident Roosevelt, der italienische Diktator Mussolini und viele andere versuchten bei Hitler zu intervenieren, den weltbekannten Mann ordentlich zu behandeln. Aber es war gut, dass er Wien verließ. In London wurde er triumphal empfangen. Dort konnte er auch in Ruhe sterben.

Fühlen Sie sich selber noch als Wienerin?
Sophie Freud: Oh ja, schon. Wien ist eine wundervolle Stadt. Und die Heimat bleibt immer die Heimat.

 

Autor
Prof. Franz W. Strohmer
med. Journalist

 

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Fotos by Prof. Franz Strohmer

Berufe der Zukunft

NEWSLETTER: ARTHUR HUNT GMBH
Besonders begehrt ...

 

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"Wer über siebzig Jahre alt ist, hat heutzutage im Berufsleben nur noch die Chance, Einlaßkontrolleur oder Staatspräsident zu werden" meinte der deutsche Schriftsteller Rolf Hochhuth . Wer jünger ist - zum Beispiel gerade maturiert hat und im Herbst ein Studium beginnen will, sollte sich Gedanken machen und überlegen welche Berufe wirklich Zukunft haben. Der Arbeitsmarkt in Österreich ist sehr komplex und extrem konservativ - die richtige Berufswahl ist vorentscheidend. Nun, welche Berufe haben Zukunft? Aus der Sicht eines internationalen Personalberaters sind es ganz besonders folgende Berufsgruppen die besonders begehrt sind - und das gilt sicher für die nächsten 15 Jahre:

  • Wirtschaftsmathematiker/-in: Die aktuelle Wirtschaftslage macht deutlich, wie hoch der Bedarf an guten Analytikern derzeit ist. Das Abschätzen und Vorhersehen von Risiken und Chancen bei Investitionen oder kostenintensiven Entscheidungen hat enorm an Bedeutung gewonnen.
  • IT-Sicherheitstechniker/-in: In den letzten Jahren wurde Datenschutz in Europa ein immer wichtigeres Thema. Gerade in Konzernen werden Spezialisten gesucht, die Datenklau und -betrug nicht nur bekämpfen, sondern auch effektiv vorbeugen können....
  • Der zertifizierte Personenbetreuer: Wir werden wie gesagt immer älter. Der Personenbetreuer kann auf Grund seiner Ausbildung (Psychologie, interkulturelles Wissen, Rechtsgrundlagen, Ernährungswissenschaften) älteren Menschen helfen sich im Leben wieder besser zurecht zu finden. Er verbringt Zeit mit ihm und dient als „Bindeglied“ zu Ärzten, Notaren, Banken, Kaufleuten etc. Das Ziel dieser Berufsgruppe wird es sein, Menschen länger als bisher in ihren eigenen 4-Wänden leben zu lassen und sie gleichzeitig vitaler zu entwickeln.
  • Jobs mit Bezug auf digitales Marketing, Stichwort „Real Time Marketing“ mittels Twitter z.B. oder Smart Clothes (das T-Shirt zeigt an, wie viel Kalorien verbraucht werden). Die Kombination Technik-Datenübertragung-Marketing- "Content Personalizationmacht " macht es aus.
  • „Customer-Centricity-Expert“: Das Unternehmen dem es am besten gelingt den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen und nicht das bereits in der Schublade befindliche Produkt

Wenn ich jedoch kein Ohr für Musik habe, null Taktgefühl und am liebsten in Turnschuhen herumlaufe, mir dann ein schlaues Buch über Karriere kaufe und auf Seite 4 lese: Der Beruf der Zukunft ist Profitänzer - bin ich gut beraten ihn dennoch nicht zu ergreifen. Es klingt banal ist aber umso wahrer: Der angestrebte Beruf muss zu mir passen, meine Fähigkeiten aber auch Schwächen müssen berücksichtigt werden - daher zahlt sich ein eignungsdiagnostisches Interview beim Profi aus.

Der "GEWINN-InfoDay" im Herbst ist ein „Must“ für alle SchülerInnen, die 2017 maturieren. Es ist die größte und wichtigste Veranstaltung seiner Art in Österreich und eine gute Möglichkeit sich in Bezug auf Ausbildungswege und Berufschancen zu orientieren. In diesem Sinn wünscht Arthur Hunt allen geneigten und interessierten Lesern einen "nachdenklichen Sommer".

Diese Kolumne wird betreut durch RA Mag. Angelika Fehsler-Posset. Nähere Informationen finden Sie in unter dem Menüpunkt "TEAM"

Autor
GF Mag. Jacques A. Mertzanopoulos

 

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Faule Erdbeeren

Professor ABAKUS ...

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Eine Weile sind Opa und ich noch im Sessel sitzen geblieben. Was für ein Spiel. Mal abgesehen von den ständigen Kommentaren, die Oma unentwegt in den Raum wirft. „Autsch, das hat sicher weh getan. Schau dir das an, wie gemein. Das darf doch wohl nicht wahr sein.“ Und das sind nur drei Beispiele aus ihrem unerschöpflichen Repertoire, das unser Fußballvergnügen zunehmend auf eine harte Zerreißprobe stellt.

„Gelegentlich muss ich Oma recht geben,“ sagt Opa, als wir wieder alleine sind. „Veranstaltungen in dieser Größenordnung kosten ein Vermögen. Allein die Sicherheitsvorkehrungen in Zeiten wie diesen. Zusätzlich die gewalttätigen Auseinandersetzungen, die nichts, aber auch gar nichts mit Fußball und den Fußballbegeisterten zu tun haben. Die Verletzten, vor allem die betroffenen Polizisten, der damit verbundene Arbeitsausfall, die Sachbeschädigungen, alles eine große Belastung für die Steuerzahler.“

„Stellt sich die Frage, ob solche Veranstaltungen, die den Europäischen Gedanken der Gemeinsamkeit und das friedliche Zusammenleben der Menschen und Völker in Europa fördern sollen, überhaupt noch einen Sinn haben,“ wirft Oma ein, die mit einem Teller voll Erdbeeren den Raum betritt.

„Stellt sich die Frage, ob solche Veranstaltungen, die den Europäischen Gedanken der Gemeinsamkeit und das friedliche Zusammenleben der Menschen und Völker in Europa fördern sollen, überhaupt noch einen Sinn haben,“ wirft Oma ein, die mit einem Teller voll Erdbeeren den Raum betritt.

Nachdenklich schiebe ich eine Erdbeere in den Mund. Vielleicht haben diese Menschen ein Miteinander nicht gelernt. Wenn ich zu entscheiden hätte, würde es „Soziales Verhalten“ als Pflichtfach in allen Schule geben und das nicht nur in Europa. Aber ich werde sicher nicht gefragt, wie immer.

Professor Abakus
Ghostwriter: Birgit Menke

 

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Demokratische Erziehung

KINDER AKZEPTIEREN SO WIE SIE SIND
Partizipation im Kindergarten ....


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Der Kindergarten, besser gesagt das Kindergarten-Team Vorort leistet einen entscheidenden Beitrag zur sozialen, emotionalen, kreativen, motorischen und kognitiven Entwicklung der Kinder. Darüber hinaus erlernen Kinder dort vielfach die Basiskompetenz für ihre spätere Demokratiefähigkeit.

Kinder zu demokratiefähigen, mitgestaltenden Menschen zu erziehen, ist eine wesentliche Aufgabe des Kindergartens. Es gibt viele Möglichkeiten, den Kindern Erfahrungen im Bereich Freiheit, Mitspracherecht und Selbstbestimmung zu erlauben. Die Voraussetzung dafür ist ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen PädagogInnen und Kindern. Dieses wird aufgebaut, indem die PädagogInnen den Kindern ihre gesamte Aufmerksamkeit schenken und für ihre Wünsche, Bedürfnisse sowie Sorgen als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung stehen. So können beispielsweise die Gefühle und Gedanken der Kinder, aber auch der PädagogInnen bei den Gesprächsrunden im Morgenkreis, ausgetauscht und gemeinsam besprochen werden. Wenn Kindern die Möglichkeit geboten wird, sich mit ihren eigenen Wünschen und Bedürfnissen auseinanderzusetzten, gelingt es ihnen gut, auch die der anderen zu akzeptieren.

Für Kinder ist es wichtig, in ihrer Individualität wahr und ernstgenommen zu werden. Sie wollen so angenommen und wertgeschätzt werden, wie sie sind! Wenn Verschiedenartigkeiten von Sprache, Geschlecht, Religion und Kultur zusätzlich nicht als Manko, sondern als Bereicherung für die ganze Gruppe vermittelt werden, gibt ihnen das das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Gefühle, welche die Basis für die natürliche Entwicklung jedes Kindes bilden.

Kinder, die Partizipation erleben, entwickeln sich zu selbstbewussten, starken sowie eigenständigen Persönlichkeiten. Sie sind in der Lage, ihre Kompetenzen zu entwickeln und zu festigen. Durch Ausprobieren und Erproben sammeln Kinder viele wertvolle Erfahrungen und bauen unweigerlich ihr Selbstbewusstsein auf und können so Selbst- und Mitverantwortung entwickeln.

MITBESTIMMUNG IST WICHTIG
Dies gelingt den PädagogInnen einerseits durch aufmerksames Beobachten. Sie stimmen dann den Tagesablauf sowie Rituale auf die Kinder und ihre Bedürfnisse ab, indem diese zum Beispiel anhand eines gleitenden, buffetartigen Gabelfrühstücks selbst entscheiden dürfen, wann und was sie essen möchten. Andererseits bieten sie den Kindern konkrete Möglichkeiten der Mitbestimmung. Beispielsweise kann das Programm im Kindergarten gemeinsam gestaltet werden, indem über ein Thema abgestimmt wird, das dann im nächsten Monat behandelt wird. Oder durch das gemeinsame Aufstellen von Gruppenregeln, zu denen die Kinder stehen und sich auch daran halten. Kinder erkennen nämlich sehr schnell, dass (sinnvolle!) Regeln für ein harmonisches Miteinander unabdingbar sind.

Autorin
Barborik
Öffentlichkeitsarbeit Wiener Kinderfreunde
http://wien.kinderfreunde.at

 

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Foto by Wiener Kinderfreunde

Wer hat Ihre Kleidung hergestellt?

EINEN VERANTWORTUNGSVOLLEN BEITRAG LEISTEN, INDEM SIE KRITISCH DIE PRODUKTIONSKETTE HINTERFRAGEN
Weniger ist mehr ...

 

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2013 stürzte das Gebäude Rana Plaza in Bangladesch ein. 1133 Menschen sind gestorben, sowie 2500 ArbeiterInnen wurden schwer verletzt. Diese Katastrophe war vorhersehbar und niemand wirkte damals dagegen, obwohl schon Tage zuvor von der Polizei der Zutritt zum genannten Gebäude aufgrund starker Risse in den Wänden und dem desolaten Zustand des Hauses verboten wurde.

Doch der Druck für die TextilarbeiterInnen war so hoch, die „Fast Fashion Kollektionen“ für bekannte Mode-Konzerne fertigzustellen, dass letztendlich viele mit ihrem Leben bezahlten. Dieser schwerwiegende Vorfall hat in den Medien vor drei Jahren breite Wellen geschlagen, jedoch sind die Verkaufszahlen großer Modekonzerne nach wie vor sehr hoch.

WENIGER IST MEHR
Wenn KundInnen weniger konsumieren, aber dafür nachhaltig (d.h. man hat ein Kleidungsstück, eine Ware wesentlich länger, da in der Herstellung Qualität vor Quantität steht und ein fairer Preis für alle Beteiligten bezahlt wird.) Weiters kann man kritisch vorgehen, indem man sich mit den HerstellerInnen, DesignerInnen, VerkäuferInnen austauscht und bei Firmen einkauft, die ihre Textilproduktion transparent darstellen. Und last but not least – Faire Produktion hat einen fairen Preis - man sollte selbst keine Kosten scheuen, sich nachhaltig hergestellte Kleidung zu kaufen.

Fast Fashion stellt ihre Produkte auf einem geringen qualitativen Level her. Die Quantität ist das Um und Auf. Das hat zur Folge, dass KundInnen nach mehrmaligem Waschen und Tragen immer wieder neue Kleidung einkaufen, denn das Shirt vom letzten Monat ist nicht mehr schön anzusehen bzw. aufgrund der mangelnden Qualität nicht mehr angenehm zu tragen. Da die Produkte natürlich billig sind wird nach und nach konsumiert. Aber ebenso wie der Preis, ist auch die Herstellung billig. Die TextilarbeiterInnen wiederum bezahlen einen der höchsten Preise den es in diesem fatalen Kreislauf gibt, sie ruinieren ihre Gesundheit, physisch, sowie psychisch und im schlimmsten Fall kann es auch das Leben kosten.

Interessante Links zum Thema (englisch):
• Fashion Revolution http://fashionrevolution. org/
• Wellmade - Maid in India reporthttp:// www.wellmade.org/resource/maid-inindia/
• Clean Clothes Campaign - Deadly Denim report http://www.cleanclothes.org/resources
• The True Cost documentary (now on Netflix!) http://truecostmovie.com/ https://www.youtube.com/ watch?v=OaGp5_Sfbss 
• Products of Slavery http://www.productsofslavery.org/ http://www.labourbehindthelabel.org/

Autorin
Mia Loebl
Modedesignerin Jungunternehmerin
www.mialoebl.com


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Trotz, Wut und Aggression

„BIST DU WÜTEND, ZÄHL BIS VIER, HILFT DAS NICHT, DANN EXPLODIER.“ – WILHELM BUSCH
Eine Bestandsaufnahme - Teil 1

 

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Aggressive und trotzende Kinder stellen heute eine große Herausforderung für Eltern und PädagogInnen dar. Obwohl es immer schon Situationen gegeben hat, in denen Kinder aggressive Verhaltensweisen aufzeigten und auch die sogenannte Trotzphase keine gänzlich neue Entdeckung ist, erscheint das Ausmaß der derzeitigen kindlichen Wutanfälle und aggressiven Verhaltensweisen weitaus heftiger als noch vor einigen Jahren bzw. bei den vorhergehenden Generationen beobachtbar.

Trotz-, und Wutanfälle inkl. Brüll- und Schreikonzerten stellen hier derzeit noch die harmlosesten, wenn auch nicht weniger anstrengenden, Momente im Beisammensein mit Kindern dar. Das Zerstören und Werfen von Gegenständen dient ebenso dem Aggressionsabbau wie das Beißen, Spucken, Schimpfen, Kratzen, Hauen und Schubsen, das nicht nur bei Geschwisterkindern und Spielkameraden zur Anwendung kommt, sondern deren Wirkungsbereich auch bei Erwachsenen getestet wird.

Bei einer Literaturrecherche zum Thema wird relativ schnell klar, dass die erwähnten Verhaltensweisen vor gar nicht allzu langer Zeit noch ausschließlich Kindern und Jugendlichen aus schwierigen familiären Verhältnissen sowie sozial schwächeren Umgebungen zugeordnet wurden. Dies kann heute definitiv nicht mehr bestätigt werden. Doch wie ist das auffallend impulsive Verhalten von vielen Kindern zu erklären? Haben wir es heute mit lauter verhaltensauffälligen Kindern zu tun? Auch dies, denke ich, würde zu kurz greifen. Ohne Frage, können gewisse grenzüberschreitende, gefährdende und auffällige Verhaltensweisen unter bestimmten Umständen starke Botschaften nach außen sein, die uns Erwachsenen zeigen sollen, dass es dem Kind in der derzeitigen (familiären) Situation nicht gut geht, es unglücklich oder überfordert ist. In diesen Fällen ist es besonders wichtig, das Verhalten auch als Auffälligkeit und Botschaft des Kindes zu erkennen, um adäquat helfen zu können. Doch scheinen oben erwähnte Verhaltensweisen heute in unterschiedlicher Ausprägung auch bei allen anderen Kindern zum Alltagsprogramm zu gehören. Dies ist nicht nur in unterschiedlichsten Alltagssituationen zu beobachten, sondern wird auch von PädagogInnen und Eltern bestätigt.

Wir haben es also mit einer neuen Generation von Kindern zu tun, die sich in unserer heutigen schnelllebigen Konsumgesellschaft bewegt, neuen Herausforderungen gegenübersteht und sich individuell entwickelt und verhält. Sowie jede Elterngeneration, hat auch die unsrige es mit neuen Herausforderungen und kindlichen Individuen zu tun, die uns unterschiedlichste Fähigkeiten abverlangen. Mehr zum Thema (über gesellschaftliche und elterliche Einflüsse, dem Verstehen und Begleiten von Trotz, Wut und Aggression und den Möglichkeiten der Unterstützung im Akutfall) lesen Sie in den nächsten Ausgaben. Weitere Informationen Tipps und Anregungen Aggressive und trotzende Kinder stellen heute eine große Herausforderung für Eltern und PädagogInnen dar. Obwohl es immer schon Situationen gegeben hat, in denen Kinder aggressive Verhaltensweisen aufzeigten und auch die sogenannte Trotzphase keine gänzlich neue Entdeckung ist, erscheint das Ausmaß der derzeitigen kindlichen Wutanfälle und aggressiven Verhaltensweisen weitaus heftiger als noch vor einigen Jahren bzw. bei den vorhergehenden Generationen beobachtbar.

Autorin
Patricia Scheidl
Jugendcoach
Erziehungsberaterin
Elternbildnerin
www.nah-am-leben.at

 

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